home HOME flight_button Flug buchen info_button Über Airlink question_button Fluginformation contact_button Kontakt
tripinfo_lausanne

 

Safety Tipp NR 9
Handhabung des Flugzeuges: Sicher unterwegs
› Sind Sie Ihrem Flugzeug gedanklich immer mindestens 3 Minuten voraus. Das reduziert Stress.

› Immer mit genügend Reserven fliegen und nie an die Limiten heran, d.h. Geschwindigkeitsreserven über der Überziehgeschwindigkeit haben, Abstandsreserven zu Lufträumen und dem Boden (z.B. bei einem Passüberflug).

› Fliegen Sie Platzrunden immer exakt so wie auf den VAC-Karten angegeben. Dadurch verhindert man, dass man lärmempfindliches Gebiet überfliegt oder aufgrund des Geländes in Bedrängnis kommt.

› Fliegen Sie in der Platzrunde nie Kurven mit mehr als 30° Querlage. Ansonsten gelangt man zu nahe an die Abrissgeschwindigkeit (Stall-Speed). Bei einer Querlage von 60° erhöht sich die Abrissgeschwindigkeit um das 1.5-Fache. Kommen Böen hinzu, wird das Abrissverhalten zusätzlich negativ beeinflusst.

› Die FIC kann und soll als Unterstützung hinzugezogen werden, beispielsweise wenn sich das Wetter verschlechtert (Nebel, sich schliessende Wolkendecke, etc.). Wichtig ist dabei, dass man der FIC ehrlich antwortet; nur so kann sie helfen. Befindet man sich beispielsweise als VFR-Verkehr bereits in IMC (Instrument Meteorological Conditions), dann sollte dies so auch kommuniziert werden. Denn je nach Situation sieht die Hilfe des FIC anders aus.

› Im Notfall nicht zögern, die Notfrequenz 121.500 MHz einzustellen und dort um Hilfe bitten.

› Im Reiseflug ausserhalb von CTRs und TMAs über 3000ft AGL auf Standarddruck umstellen. In CTRs und TMAs gemäss aktuellem Transition Level, d.h. sobald man höher als das Transition Level fliegt, stellt man den Höhenmesser auf Standarddruck (1013.25 hPa) um.

› Fliegen Sie nie nach den Höhenangaben des Transponders, sondern mit dem Höhenmesser und dem aktuellen QNH.

› Die optimale Flughöhe für einmotorige Flugzeuge liegt zwischen FL65 und FL105.

› Halbkreisregel: Richtung Westen auf geraden Flugflächen +500ft fliegen (z.B. 4500ft), Richtung Osten auf ungeraden Flugflächen (z.B. 5500ft).

› Drittelregel: Ein Drittel der Flugzeit sollte im Reiseflug verbracht werden, ein weiterer Drittel für den Steig- bzw. Sinkflug. Bei kurzen Flügen lohnt es sich deshalb nicht immer auf die optimale Leistungshöhe zu steigen.

› Höhere Flughöhen sind sicherer: Die Gesamtübersicht ist besser, die Luftschichten sind ruhiger, man hat im Falle einer Motorpanne mehr Zeit zu handeln, man fliegt ökonomischer und lärmbewusster, man lässt die Thermik unter sich und verhindert somit Kollisionen mit Segelflugzeugen und Gleitschirmen.

› Halten Sie sich bei Funkmeldungen an folgende Grundsätze:
- Überlegen Sie sich, was Sie am Funk mitteilen werden (z.B. wo befinden Sie sich aktuell, was ist Ihre Flughöhe, etc.). So vermeiden Sie während des Funkens lange Unterbrüche.
- Halten Sie sich an die Standard-Phraseologie und kommunizieren Sie stets klar und deutlich. Blockieren Sie die Frequenz nicht zu lange.
- Hören Sie andere Funksprüche aktiv mit und warten Sie ab, bis diese vollendet sind (z.B. keine Readbacks unterbrechen).
- Melden Sie Ihre Position (Ort und Höhe) präzise, nur so ist Ihre Positionsmeldung auch für den anderen Flugverkehr und die ATC hilfreich. Falsche Positionsreporte können gefährlich sein.
- Seien Sie am Funk immer ehrlich: Wenn Sie einen Funkspruch nicht verstanden haben, dann melden Sie das mit "say again", "say in other words" oder "confirm …". Bestätigen Sie ("wilco") nie ohne zu wissen, was Sie bestätigen.